Projektarchiv:Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz“ wurde von April 2008 bis Dezember 2009 durchgeführt und aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg gefördert. Das Projekt fand in Kooperation von Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg, Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. und dem Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. statt. Der Landesjugendring hatte die Federführung in dem Projekt.
Das Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz“ wurde von April 2008 bis Dezember 2009 durchgeführt und aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg gefördert. Das Projekt fand in Kooperation von Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg, Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg und dem Landesjugendring statt. Der Landesjugendring hatte die Federführung in dem Projekt.


Ausgangspunkt waren die seit 2007 veränderten gesetzlichen Regelungen zum Schutze von Nichtraucher/innen und zum Schutz der Jugend. Das Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSG), das vor den Gefahren des Passivrauchens schützen will, betrifft auch die Einrichtungen der Jugendarbeit: Seit 1. August 2007 ist in Baden-Württemberg das Rauchen in Jugendhäusern untersagt. Außerdem dürfen Jugendliche vor dem 18. Lebensjahr seit dem 1. September in der Öffentlichkeit nicht mehr rauchen. Die Änderung des Jugendschutzgesetzes betrifft sowohl die verbandliche als auch die offene Jugendarbeit.  
Ausgangspunkt waren die seit 2007 veränderten gesetzlichen Regelungen zum Schutze von Nichtraucher/innen und zum Schutz der Jugend. Das Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSG), das vor den Gefahren des Passivrauchens schützen will, betrifft auch die Einrichtungen der Jugendarbeit: Seit 1. August 2007 ist in Baden-Württemberg das Rauchen in Jugendhäusern untersagt. Außerdem dürfen Jugendliche vor dem 18. Lebensjahr seit dem 1. September in der Öffentlichkeit nicht mehr rauchen. Die Änderung des Jugendschutzgesetzes betrifft sowohl die verbandliche als auch die offene Jugendarbeit.  


Mit dem Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz in der Jugendarbeit“ unterstützten der Landesjugendring Baden-Württemberg e.V. und seine Kooperationspartner den Nichtraucherschutz und die Tabakprävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Es sollte für das Thema sensibilisiert werden und Kindern und Jugendlichen langfristig ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.  
Mit dem Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz in der Jugendarbeit“ unterstützten der Landesjugendring und seine Kooperationspartner den Nichtraucherschutz und die Tabakprävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Es sollte für das Thema sensibilisiert werden und Kindern und Jugendlichen langfristig ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.  


==Handreichung==
==Handreichung==

Aktuelle Version vom 10. Juni 2026, 11:46 Uhr

Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz
Projektbeginn: 2008
Projektende: 2009
Projektträger: Landesjugendring BW
Finanzierung: Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg

Das Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz“ wurde von April 2008 bis Dezember 2009 durchgeführt und aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg gefördert. Das Projekt fand in Kooperation von Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg, Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg und dem Landesjugendring statt. Der Landesjugendring hatte die Federführung in dem Projekt.

Ausgangspunkt waren die seit 2007 veränderten gesetzlichen Regelungen zum Schutze von Nichtraucher/innen und zum Schutz der Jugend. Das Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSG), das vor den Gefahren des Passivrauchens schützen will, betrifft auch die Einrichtungen der Jugendarbeit: Seit 1. August 2007 ist in Baden-Württemberg das Rauchen in Jugendhäusern untersagt. Außerdem dürfen Jugendliche vor dem 18. Lebensjahr seit dem 1. September in der Öffentlichkeit nicht mehr rauchen. Die Änderung des Jugendschutzgesetzes betrifft sowohl die verbandliche als auch die offene Jugendarbeit.

Mit dem Projekt „Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz in der Jugendarbeit“ unterstützten der Landesjugendring und seine Kooperationspartner den Nichtraucherschutz und die Tabakprävention in der Kinder- und Jugendarbeit. Es sollte für das Thema sensibilisiert werden und Kindern und Jugendlichen langfristig ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen.

Handreichung

2007 wurde in einem ersten Schritt durch die Handreichung „Nichtraucherschutz in offenen Einrichtungen der Jugendarbeit“ ein Überblick zur Umsetzung von rauchfreien Jugendeinrichtungen gegeben und Ideen und Empfehlungen zur Umsetzung gesammelt. Für die weitere Planung fand ein gemeinsames Treffen von Landesjugendring, Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten und Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg statt, bei dem die weiteren Ideen für ein gemeinsames Projekt entwickelt wurden.

Fachtag „Aus den Augen, aus dem Sinn?! – Wege der Tabakprävention und des Nichtraucherschutzes in der Jugendarbeit“

Der Fachtag fand am 11. Juli 2008 in Stuttgart statt. Insgesamt haben 40 Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus dem Bereich der Jugendarbeit teilgenommen. Ziel der Fachtagung war es, über die Motive des Tabakkonsums von Kindern und Jugendlichen zu informieren sowie praxisorientierte Möglichkeiten der Tabakprävention aufzeigen. Am Vormittag wurden in Vorträgen die Ursachen und Hintergründe beleuchtet, warum Jugendliche rauchen bzw. warum sie gar nicht erst damit anfangen. Außerdem wurde speziell ein Programm zur Raucherentwöhnung bei Jugendlichen vorgestellt. Nach der Mittagspause stellte Herr Engasser vom Ministerium für Arbeit und Soziales die gesetzlichen Regelungen zum Jugendschutz und zum Nichtraucherschutz vor. Am Nachmittag wurde in den Workshops Wege und Methoden zur Umsetzung von Nichtraucherschutz und Tabakprävention in der Jugendarbeit vorgestellt. Mit seinen unterschiedlichen Themen und Ansätzen konnte der Fachtag gut für das Thema sensibilisieren und Impulse setzen. Die Rückmeldungen zum Fachtag zeigten, dass das Thema als „extrem wichtig“ empfunden wurde und „neue Impulse“ gegeben werden konnten.

Dokumentation zum Fachtag

Die Ergebnisse aus dem Fachtag wurden in einer Dokumentation aufbereitet. Vorträge und Workshops aus dem Fachtag bieten Ideen und erste Anregungen zur Umsetzung des Themas vor Ort. Die Dokumentation wurde als pdf-Datei an alle Teilnehmer/innen versendet und kann beim Landesjugendring kostenlos herunter geladen werden.

Teilprojekt „KjG macht Kinder stark – Filmwettbewerb zum Thema Nichtrauchen“

Die Katholische Junge Gemeinde – Diözesanverband Freiburg – führte einen Filmwettbewerb zum Thema Nichtrauchen durch. Kinder und Jugendliche sollten sich mit dem Thema Gesundheitsbildung anhand von Tabakprävention beschäftigen. 17 Gruppen haben sich am Wettbewerb beteiligt, von denen 11 Gruppen einen Film einreichten. Der Filmwettbewerb hat 235 Kinder und Jugendliche erreicht, die sich intensiv mit den Auswirkungen von Rauchen auseinandergesetzt haben. Zum Abschluss des Projektes wurden die drei besten Filme prämiert. Eine Verlinkung zu den Filmen ist zu finden unter www.ljrbw.de.

Informationsfaltblatt

Es wurde ein Faltblatt erstellt, welches die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen für die verbandliche und offene Jugendarbeit zusammenfasst. Es basiert auf dem Beitrag von Herrn Engasser, Sozialministerium, im Rahmen der Fachtagung „Aus den Augen, aus dem Sinn?!“ – Wege der Tabakprävention und des Nichtraucherschutzes in der Jugendarbeit am 11.7.2008 in Stuttgart. Das Faltblatt wurde in einer Auflage von 5000 Exemplaren gedruckt und kostenlos an die Haupt- und Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit verteilt. Zudem soll es im Rahmen von Juleica-Schulungen eingesetzt werden.

Faltblatt herunterladen

Fazit

Der Fachtag „Aus den Augen, aus dem Sinn?! – Wege der Tabakprävention und des Nichtraucherschutzes in der Jugendarbeit“ ist insgesamt auf eine positive Resonanz in der Jugendarbeit gestoßen. Nachfragen von Ehren- und Hauptamtlichen aus der offenen und der verbandlichen Jugendarbeit zeigten einen hohen Bedarf an Materialien und Anregungen zur Umsetzung des Themas. Das Thema Tabakprävention und Nichtraucher-schutz bleibt auch weiterhin aktuell in Jugendhäusern und auf Jugendfreizeiten.

Die Dokumentation zum Fachtag und die Bausteine aus dem Teilprojekt „Filmwettbewerb zum Thema Nichtraucherschutz“ stehen weiterhin als Download zur Verfügung. Um das Thema jedoch langfristig lebendig zu halten und weiterzuentwickeln werden weitere Anstöße nötig sein. Die strukturelle Verankerung des Themas in den Institutionen und die Weiterbildung von Ehren- und Hauptamtlichen im Bereich Gesundheit sind notwendig für die Implementierung von Gesundheitsbildung und Nichtraucherschutz in der Jugendarbeit.